Wie sich das Vertrauen von Kunden auf den Umsatz auswirkt

Feb 2, 2022

Erinnerst Du Dich noch an das Pferdefleisch in der Lasagne? Dieser Lebensmittelskandal hat ganz Europa schockiert. Das Vertrauen in die Supermarktketten und Marken wie Buitoni war nachhaltig erschüttert. Dieser Vertrauensverlust hatte schmerzhafte ökonomische Folgen.

Kundenvertrauen und Umsatz

Das Beispiel zeigt drastisch, aber sehr anschaulich, wie wichtig das Vertrauen der Kunden für die Marke ist. Wir sind heute mit einem unüberschaubaren Angebot an Produkten und Dienstleistungen konfrontiert. Es ist unmöglich geworden, alle Optionen zu vergleichen. Also treffen wir unsere Konsumentscheidungen häufig auf Vertrauensbasis. In Zeiten von Bankenkrisen und Lebensmittelskandalen überlegen sich Verbraucher aber verständlicherweise genau, wem sie dieses Vertrauen schenken möchten – und wem nicht.

Kundenvertrauen und Umsatz

Wenn man bedenkt, dass das Markenvertrauen in direktem Zusammenhang zum Marktanteil steht, lohnt es sich, diesen Aspekt ein wenig mehr Beachtung zu schenken.

Denn die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Schätzungen zufolge bringen Stammkunden bis zu 70% des Umsatzes. Und je höher das Vertrauen ist, das eine Marke genießt, umso mehr Stammkunden kann sie etablieren. 

Du siehst, es lohnt sich in jeder Hinsicht, in das Markenvertrauen zu investieren. Aber wie macht man das nun konkret?

5 Tipps, die Dich auf den richtigen Weg bringen:

1. Leistung bringen:

Enttäusche Deine Kunden nicht. Biete ihnen immer wieder Qualität. Menschen müssen wiederholte gute Erfahrung mit Deiner Marke machen, bis sie ihr intuitiv vertrauen.

2. Markenpersönlichkeit schärfen:

Dein Unternehmen will nicht eines von vielen sein, sondern einzigartig. Und Konsumenten wünschen sich Unterscheidbarkeit. Analysiere im ersten Schritt Deine Markenpersönlichkeit und besinne Dich auf die Stärken Deines Unternehmens. Was macht Deine Marke besonders, welche Leistungen stechen hervor? Arbeite diese Eigenschaften deutlich heraus.

3. Im Gespräch bleiben:

Je unübersichtlicher der Markt wird, umso erfrischender sind klare Worte und Transparenz in der Kommunikation. Verzichte auf falsche Versprechungen und hör Deinen Kunden zu. Vor allem die sozialen Medien eignen sich gut für einen offenen Dialog. Wichtig: Auch Kritik ist wichtig und sollte souverän angenommen werden. Menschen haben feine Antennen für sinnlose Marketingversprechen und Unehrlichkeit.

Kundenvertrauen und Umsatz

4. Glaubwürdig sein:

Wenn Du Deine Marke stabil positioniert hast, ist das viel wert. Gefährde Deine gute Positionierung nicht durch harte Richtungswechsel und halte an Deinen definierten Werten fest. Auch Änderungen im Design oder der generellen Markenkommunikation solltest Du immer behutsam und im Einklang mit dem Markenkern angehen.

5. Sinn stiften:

In Zeiten von Klimakrise und gesellschaftspolitischen Spannungen erwarten Konsumenten von Unternehmen, dass sie Stellung beziehen und verantwortungsvoll handeln. Corporate Social Responsibility darf jedoch kein Feigenblatt sein, sondern der aufrichtige Versuch einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme zu leisten. Ob Du Umweltprojekte ins Leben rufst, in Bildung investierst oder ganz was anderes im Sinn hast – wichtig ist, dass es zu Deinem Unternehmen und Deinen Werten passt. 

Kundenvertrauen und Umsatz

Ganz gleich, an welcher Stelle des Weges Dein Unternehmen aktuell steht: Markenvertrauen lässt sich nicht über Nacht herstellen. Es muss wachsen – und das braucht ein bisschen Zeit. Aber wie Du oben schon gesehen hast, zahlt sich die Arbeit daran langfristig aus.

Quelle: „Erfolgreiche Marken haben keine Kunden, sondern Fans“. Autorin: Susanne Schulz.

Es zahlt sich aus.

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